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Herpes besser verstehen und behandeln
Fast jeder kennt die kleinen schmerzhaften und hässlich aussehenden Bläschen an der Lippe. 90% der Bevölkerung tragen mindestens einen der beiden Herpes-Typen in sich. Manche merken nichts davon, weil es bei ihnen nicht zu der typischen Bläschenbildung kommt. Die Wissenschaftler unterscheiden die beiden Herpes simplex-Viren HPV I und HPV II. Dabei befällt HPV I besonders die Lippen, während HPV II auch die Geschlechtsorgane infizieren kann. Deshalb zählen manche Wissenschaftler Herpes zu den Geschlechtskrankheiten.

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Helicobacter Pylori
Helicobacter pylori ist ein Bakterium, das für verschiedene, sehr häufig auftretende Krankheiten im Magen- und Darmbereich verantwortlich ist. Trotzdem war es den meisten Ärzten bis vor wenigen Jahren völlig unbekannt. Zu diesen Erkrankungen gehören zum Beispiel das häufige Zwölffingerdarmgeschwür oder Entzündungen der Magenschleimhaut. Helicobacter pylori ist als einziges Bakterium in der Lage, das aggressive saure Milieu im Magen zu überstehen. Es kann sich sogar lebenslang in der Magenschleimhaut einnisten und dort immer wieder Schwierigkeiten bereiten.

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Bei Verschluss eines oder mehrerer Herzkranzgefäße durch arteriosklerotische Ablagerungen ( Arteriosklerose) kommt es zum Herzinfarkt. Die Herzmuskulatur wird dann nicht mehr ausreichend mit Blut und somit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt und stirbt ab. Dies betrifft nicht gleich die gesamte Herzmuskulatur, sondern nur Teile davon. Aber auch bei einer nur teilweisen Zerstörung von Herzmuskelgewebe (Nekrose) kann die Herzleistung derart sinken, dass ein lebensbedrohlicher Zustand eintritt.

Häufigste Todesursache im Zusammenhang mit einem Herzinfarkt sind Rhythmusstörungen.
Dabei kommt es durch Veränderung der elektrischen Erregungsleitung im Herzen zu ungeordneten Kontraktionen des Herzmuskels mit entsprechendem Leistungsabfall.

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Hormone im menschlichen Körper
Ohne Hormone würde es im menschlichen Körper ein großes Durcheinander geben. Hormone sind Botenstoffe, die eine Nachricht enthalten. Sie werden in verschiedenen Drüsen erzeugt und durch die Blutbahn auf die Reise geschickt. An bestimmten Organen oder Zellen passen sie – bildlich gesprochen – wie der Schlüssel in ein Schloss. Sie können also nur dort, wo sie ihr Gegenstück finden, Zellen zu Aktivitäten anregen oder sie auch stoppen.

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Epidermis, Cutis und Subcutis
Die Haut ist unser größtes Organ. Und sie ist zugleich eines der wichtigsten. Die Haut steht in sehr enger Beziehung zum Gesamtkreislauf des Körpers, und deshalb ist es kein Wunder, dass Vorgänge im Körperinneren sich auch auf der Haut bemerkbar machen können.

Die Haut wird in drei Schichten eingeteilt: Oberhaut (Epidermis), Lederhaut (Cutis) und Unterhaut (Subcutis).


Die Unterhaut wird aus lockerem Bindegewebe gebildet, in dem sich Fettpolster befinden, die Druck und Stoß von außen abfangen und verringern, die aber auch gleichzeitig als Wärmeisolation dienen. Die darüber liegende Lederhaut besteht ebenfalls aus Bindegewebe, das aber wesentlich straffer ist. Diese Festigkeit und Elastizität geht auf die Kollagenfaserbündel ( Kollagen) und die elastischen Netze des Elastins zurück. Die Lederhaut ist besonders stark durchblutet, was nicht nur der Ernährung der Haut, sondern auch der Temperaturregelung dient. Außerdem sitzen in der Lederhaut die Schweiß- und Talgdrüsen sowie die Haarwurzeln.

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